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Donnerstag, 22. Januar 2015

Hingeschaut –
Das Jugendjobcenter stellt sich vor

Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und der Stadt Frankfurt hat das Jobcenter das Jugendjobcenter eingerichtet. Dort werden arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren betreut. Gemeinsames Ziel ist es, den für diesen Personenkreis den Einstieg in das Berufsleben erfolgreich zu gestalten. Am Montag, dem 6. Oktober, stellt sich das Jugendjobcenter der Öffentlichkeit vor.

Das Jugendjobcenter ist aus einem Pilotprojekt hervorgegangen, das bereits am 1. Februar 2012 für den Einzugsbereich der Jobcenter Süd und Ost startete. Dort arbeiten die Agentur für Arbeit mit der Berufsberatung für Nichtschüler, das Jugendamt mit dem Team der Jugendberufshilfe sowie das Jobcenter Frankfurt mit der Grundsicherung und der aktiven Arbeitsförderung unter einem Dach zusammen.

Nach ersten positiven Erfahrungen beschloss die Trägerversammlung des Jobcenters am 17. Juni 2013 das Pilotprojekt auf das gesamte Stadtgebiet auszuweiten. Im Gebäude des Jobcenters am Hainer Weg 44 wurden Räume frei, so dass es möglich war das neue Jugendjobcenter für ganz Frankfurt dort einzurichten. Am 10. April dieses Jahr zog das letzte Team in das Jugendjobcenter ein.

Am 6. Oktober präsentiert sich das Jugendjobcenter unter dem Motto „Hingeschaut – Das Jugendjobcenter stellt sich vor!“ den Maßnahmeträgern, Kooperationspartnern, der Politik und der Öffentlichkeit. Am Nachmittag gibt es ein umfangreiches Programm für die Kundinnen und Kunden des Jugendjobcenters.

Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass gerade vor dem 25 Lebensjahr der Grundstein für eine erfolgreiche Erwerbsbiografie gelegt wird“, berichtet Claudia Czernohorsky-Grüneberg. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt, ist seltener und kürzer arbeitslos. „Deshalb müssen wir unseren Blick stärker auf die Lebens- und Berufsplanung der jungen Menschen richten und auf dem Weg in eine berufliche Zukunft beratend begleiten. Einige Jugendliche bzw. junge Erwachsene verfügen auch nicht über einen Schulabschluss und wir helfen diesen nachzuholen.“ ergänzt Czernohorsky-Grüneberg. Deshalb ist für sie die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure von großer Bedeutung. Neben den Beteiligten am Jugendjobcenter sieht Czernohorsky-Grüneberg dies als gesellschaftspolitische Herausforderung an der auch Elternhaus und Schule beitragen müssen.

Die Stadt Frankfurt am Main bringt sich mit dem Team Jugendberufshilfe im Jugendjobcenter ein. „Im Jugendjobcenter arbeiten die verschiedenen Behörden unter einem Dach zusammen und so können wir die Angebote auf den individuellen Bedarf abstimmen“, sagt Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld. Frankfurts Jugenddezernentin hebt den Nutzen der kurzen Wege im Haus hervor: „Da geht uns so schnell kein junger Menschen verloren.“

Die Agentur für Arbeit stellt die Berufsberatung für Nichtschülerinnen und -schüler. „Orientierung geben ist gerade in diesem Alter wichtig. Leider haben viele Bewerberinnen und Bewerber um einen Ausbildungsplatz nur einige beliebte Berufe im Blick“, weiß Karl-Heinz Huth, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, und ergänzt, „Viele junge Menschen könnten einen Ausbildungsplatz finden, wenn sie andere Alternativen in Betracht ziehen. Hier ist unsere Beratung besonders gefragt. Berufe aus dem Handwerk zum Beispiel haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Da tun sich spannende Möglichkeiten auf.“

Rund 8.800 Kundinnen und Kunden aus dem gesamten Stadtgebiet betreut das Jugendjobcenter, davon sind rund 1.300 arbeitslos.

Neben den Trägern des Jobcenters berichteten im Rahmen der Podiumsdiskussion auch Mitarbeitende des Jugendjobcenters über ihre Arbeit und Kundinnen und Kunden schilderten Ihre Situation.

Das Jugendjobcenter
Im Jugendjobcenter am Hainer Weg 44 in Frankfurt-Sachsenhausen werden alle unter 25-jährigen Arbeitslosengeld II-Beziehenden  in Frankfurt am Main betreut. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen finden dort das Angebot der Berufsberatung für Nichtschüler (der Agentur für Arbeit), den persönlichen Ansprechpartner und Leistungssachbearbeiter des Jugendjobcenters für Kundinnen und Kunden, die eine eigene Bedarfsgemeinschaft gründen sowie die Jugendberufshilfe der Stadt Frankfurt. Alle wichtigen Ansprechpartner sind so unter einem Dach und können die Angebote abstimmen und besser zusammen arbeiten.

Zurzeit betreut das Jugendjobcenter rund 8.800 Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren, wovon rund 1.300 arbeitslos sind.

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