Jobcenter Frankfurt Jobcenter Frankfurt

Publikationen

Hier finden Sie Veröffentlichungen des Jobcenters zum Herunterladen. Klicken Sie einfach auf die Verlinkung im Beschreibungstext oder auf das entsprechende Dokument in der Downloadspalte.

 

 

Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm 2017

Das Arbeitsmarkt- und Integrationsprogramm beschreibt, welche Integrationsziele das Jobcenter Frankfurt am Main sich für das Jahr 2017 gesetzt hat und wie diese erreicht werden sollen.

ESF-Förderprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter in der Grundsicherung

Durch das neue Förderprogramm des Europäischen Sozialfonds werden neue Arbeitsverhältnisse für arbeitslose Kunden des Jobcenter Frankfurt umfassend arbeitgeber- und arbeitnehmerseitig gefördert. Klassische Förderungen richten sich ausschließlich an eine der Parteien eines Arbeitsvertrags. Das ESF-Programm ergänzt nun die vorliegenden Angebote um eine hohe finanzielle Förderung für  Arbeitgeber und ein berufsbegleitendes Coaching für Kunden in den ersten sechs Monaten ab Arbeitsbeginn. Auch notwendige Qualifizierungen können teilweise während des Arbeitsverhältnisses gefördert werden. Hierdurch werden die Erwartungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern aufeinander abgestimmt, Konfliktpotenziale reduziert und die Beschäftigung zeitlich stabiler gehalten.

Arbeitsverhältnisse können mit bis zu 75 Prozent des Arbeitgeberbruttolohns gefördert werden. Dem Kunden wird ein kompetenter Coach als Ansprechpartner zur Verfügung gestellt. Eventuelle Probleme können hier frei mit einem außerhalb des Arbeitsverhältnisses stehenden Dritten besprochen und sofort gelöst werden. Der Aufstauung von Problemen und Abbruch der Beschäftigung wird so aktiv entgegengewirkt.

Eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten finden Sie in unserem Programmflyer.

 

 

Job Jump - Ich will. Ich kann. Ich werde.

Job Jump ist das neue Team am Standort des Jobcenter Süd in Sachsenhausen. Die Persönlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner wollen denjenigen helfen wieder in Arbeit zu finden, die seit einiger Zeit auf der Suche sind. Es handelt sich dabei nicht um eine Maßnahme, sondern um eine intensivierte Beratung im Rahmen eines Projektes.

Die Fundamente sind eine wertschätzende Beratung, individuelle Förderansätze und das Handeln in Netzwerken. Ausgehend von einem ganzheitlichen Kundenverständnis, das auch die Verschiedenartigkeit der Lebenssituationen stärker berücksichtigt, ist es das Ziel des neuen Ansatzes, die Kundinnen und Kunden besser zu verstehen, um sie optimal zu beraten und letztlich erfolgreich in den Arbeitsmarkt integrieren zu können.

Eine bessere Betreuungsrelation bildet „das Herzstück“ des neuen Konzeptes und ermöglicht jeweils auf die Kundengruppe zugeschnittene Ansprachekonzepte.
Weitere Informationen finden Sie im Flyer.

START - Das Ausbildungsmagazin des Jobcenters Frankfurt

Das Jugendjobcenter in Frankfurt am Main geht neue Wege mit seinem Magazin START - einer Zeitschrift für junge Menschen, die vollkommen in Eigenregie entstanden ist. Mit den Themen rund um Ausbildung und Unterstützung sollen neben den Jugendlichen auch Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erreicht werden.

Das Leitungsteam des Jugendjobcenters Frankfurt am Main hat einiges an Energie in die Zusammenstellung der Themen und die Gestaltung des Magazins investiert. Das Ergebnis lässt sich sehen: Mit „START“ ist eine Zeitschrift für junge Kundinnen und Kunden des Jugendjobcenters zwischen 15 und 25 Jahren entstanden. Darüber hinaus richtet sich das Angebot auch an Arbeitgeber, Kammern und Verbände im Rhein-Main-Gebiet und wurde als Beilage des Arbeitgebermagazins PersonalDirekt bekannt gemacht.

Ausführlich und zielgruppengerecht beschreibt das Magazin verschiedene Möglichkeiten der betrieblichen und überbetrieblichen Ausbildung, Leistungen während der Ausbildung, Fördermaßnahmen (Ausbildung Jetzt 2015) und Unterstützungsmöglichkeiten wie ausbildungsbegleitende Hilfen oder Assistierte Ausbildung. Und auch Perspektiven für junge Alleinerziehende, wie das Projekt „Familienstart“, stehen im Focus des Magazins. Die Vorstellung von Branchen mit guten Ausbildungsplatzchancen rundet die Inhalte ab.

Claudia Czernohorsky-Grüneberg, Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt am Main schildert in ihrem Vorwort worum es geht: „Keiner darf auf der Strecke bleiben, jeder wird gebraucht!“. So will das Magazin Mut machen und Möglichkeiten aufzeigen, aber auch Aufruf für alle Akteure am Arbeitsmarkt sein, die Potenziale der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu nutzen.

 

 

Fachtag zur Erwerbsintegration von Migrantinnen und Migranten

Das Jobcenter Frankfurt am Main veranstaltete am 14.01.2015 eine Fachtagung für Arbeitsmarktakteure und für Persönliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zum Thema: „Erwerbsintegration von Migrantinnen und Migranten – Chancen nutzen, Wege eröffnen“. Im Zentrum der Veranstaltung standen folgende Fragen: Welche Anforderungen stellt der Arbeitsmarkt an Zuwanderer? Welche Voraussetzungen müssen Zuwanderer erfüllen, um auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen? Wie können Zuwanderer für die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt fit gemacht werden?

Zwei Themenfelder standen im Fokus, die neu zugewanderten Migrantinnen und Migranten den Zugang zum Arbeitsmarkt häufig erschweren:

  • fehlende Anerkennung von fachlichen Qualifikationen, die im Ausland erworben wurden,

  • nicht ausreichende berufssprachliche Kenntnisse der deutschen Sprache.

Claudia Czernohorsky-Grüneberg, Geschäftsführerin des Jobcenters Frankfurt am Main, begrüßte die Anwesenden und betonte in ihrem Grußwort, dass die Fähigkeiten und Kenntnisse der Zugewanderten, sowie ihre Motivation im Fokus stehen. Förderinstrumente müssen so gestaltet sein, dass sie die Potentiale der Zugewanderten für die Integration in Arbeit erschließen und Zugewanderte unterstützen, ihren eigenen Weg in den Arbeitsmarkt zu finden. Die Fachtagung bietet die Möglichkeit, im gegenseitigen Austausch neue Impulse für die Gestaltung von Förderinstrumenten zu erhalten.

„Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten“ lautete der Titel des Vortrags, der von Dr. Carola Burkert (IAB Hessen) gehalten wurde. Anhand verschiedener Untersuchungen und statistischer Auswertungen erläuterte sie in ihrer Präsentation die Indikatoren, die für die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten entscheidend sind.

Anschließend wurden die Erfahrungen, die es zwei Jahre nach Einführung der Anerkennungsgesetze auf Bundes- und Landesebene in der Beratung und bei anerkennenden Stellen im Rahmen einer Podiumsdiskussion beleuchtet. An der Diskussion nahmen eine Vertreterin einer Anerkennungserstberatungsstelle, zwei Vertreter der IHK und HWK, sowie eine Vertreterin vom IQ-Netzwerk teil. Im Verlaufe der Diskussion wurden viele Antworten auf Fragen wie: Was leistet die Anerkennungserstberatung? Welche Erfahrungen hinsichtlich der Anerkennung von ausländischen Abschlüssen gibt es bei der IHK und der HWK? Welche Möglichkeiten der Anpassungsqualifizierung gibt es? gegeben. Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir für Sie hier zusammengefasst.

Warum fällt es vielen zugewanderten Personen so schwer, deutsche Sprachkenntnisse zu erwerben, die im Berufsleben erforderlich sind? Was bedeutet berufssprachliches Deutsch und wo wird berufssprachliches Deutsch erworben? Wo liegen die Möglichkeit und Grenzen der Deutschförderung in Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit? Mit diesen Fragen beschäftigte sich Barbara Onuk, Jobcenter Frankfurt am Main, in ihrem Vortrag.

Integrierte Deutschförderung ist ein Konzept, das fachliches und sprachliches Lernen zusammenbringt. In Frankfurt am Main wird dieses Konzept in einzelnen Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit durchgeführt. Dieser interessante Ansatz wurde in einer Podiumsdiskussion von Sprachlehrkräften als Good Practice vorgestellt und Möglichkeiten der Durchführung erörtert. Die Ergebnisse haben wir für Sie hier zusammengefasst.

Am Nachmittag fand eine Informationsbörse statt, an der sich Arbeitsmarktakteure mit ihren Angeboten für arbeitssuchende Migrantinnen und Migranten vorstellten. Die Börse fand großen Zuspruch und wurde für die Netzwerkbildung genutzt.